Montag, 28. Dezember 2009

700 neue Wohnungen im Osten Jerusalems geplant

Das israelische Bauministerium hat den Auftrag zum bau von 700 neuen Wohnungen in der israelischen Hauptstadt ausgeschrieben. Die bauvorhaben sollen in den oestlichen bezirken Neve Jakov, Har Homa und Pisgat Zeev realisiert werden. Es ist bekannt und von der israelischen Regierung zuvor mit den USA auch abgestimmt, dass der “Siedlungsstopp” sich nicht auf Jerusalem erstreckt, unabhaengig davon, in welchem Stadtteil gebaut werden soll. Das US-Aussenministerium hat sich trotzdem ueber das vertragsgemaesse handeln Israels empoert gezeigt und erklaet, dass es alle Schritte verurteile, die einer Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen im Wege stehen koennten. Dieser Kritik liegt die Ansicht zugrunde ...,
dass es in Ordnung sei, wenn Araber im Westen Jerusalems bauen, dass aber der Osten der Stadt judenfrei behalten sein sollte. Nichtsdestotrotz laesst Israels Regierung keinen Zweifel daran, dass der Status Jerusalems ausserhalb jeglicher Verhandlungen sei. Die Geschichte juedischer Staatlichkeit in Jerusalem ist mehr als 3000 Jahre alt und bestand bereits, als die Besiedelung der heutigen eurpaeischer Laender durch einen aufrecht gehenden, sesshaften Menschen noch nicht voellig abgeschlossen war.

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