Dienstag, 22. Dezember 2009

In der Sache Gilad Schalit


Seit es Verhandlungen ueber den Austausch Gilad Schalits gegen etwa 1000 Schwerstverbrecher der HAMAS gibt, gibt es “Eilmeldungen” darueber, dass die Gespraeche nun in die “entscheidende” Phase gingen. Genauso lange wird seitens der Verbrecher und deren Sympatisanten versucht, die Schuld am Scheitern der Verhandlungen der israelischen Regierung zuzuschieben. Eine Kakophonie unterschiedlcher Wasserstandsmeldungen reicht von “Schalit ist bereits in Aegypten” bis “verhandlungen sind gescheitert”. Auf den Schultern des armen Gefangenen werden allerlei politische Rechnungen beglichen und “Schwarz-Peter-Spiele” gespielt. FoxNews meldet, unter Berufung auf eine “informierte Quelle”, dass Netanyahu der HAMAS eine Antwort gegeben haben soll, von der bekannt sei, dass die HAMAS sie nicht akzeptiere. Naemlich, die Verbrecher nur in den Gaza-Streifen oder ins Ausland aber nicht nach “Westjordanland” zu lassen.
Die Entscheidung, ob man 1000 tickende Zeitbomben heraulassen darf , unter Inkaufnahme kuenftiger blutiger Anschlaege, um einen israelischen Soldaten freizubekommen, moechte man nicht auf den Schultern haben. So viele Menschen wurden durch die jetzt Inhaftierten umgebracht, und so viele sind umgekommen, um sie festzunehmen. Es gibt hier keine richtige Entscheidung. Aber man darf auch nicht vergessen, dass es zur Ehre der Armee gehoert, ihre Angehoerige in Feindeshand zu befreien.

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