Samstag, 19. Dezember 2009

Israels Vize-Aussenminister droht mit der Auflösung der palästinensischen Autonomie

Der Niedergang ehemals führender Volkswirtschaften und Massenarbeitslosigkeit, kultureller Niedergang und Zwangsislamisierung, Kriminalität, militärisches Versagen in Afganistan und Irak - nein, all dies sind keine vorrangigen Probleme der EU. Es gibt noch wichtigeres: Jerusalem. Genauer, dass die Stadt den Jüden gehört.

Die Innbrunst, mit der die EU die Abspaltung Jerusalems von Israel vorantreibt ist völlig irrational und unerklärlich. Wenn man das hysterische Verhalten von EU-Vertretern in dieser Frage beobachtet, könnte man meinen, die EU wolle Jerusalem zu Ihrer eigenen Hauptstadt machen. Eine neue Variante des Kreuzzugs um das Königreich Jerusalem. Es scheint, als koennten sich die Europäer nicht damit abfinden, dass nach Jahrtausende langem Kampf dieser Nabel der Welt ausgerechnet denen wieder gehört, die vor 2000 Jahren aus der Stadt vertrieben wurden. Es ist aber fraglich, ob zu der Zeit, als die Jüden in Jerusalem ihre Staatlichkeit aufbauten, sich die Menschwerdung des Affen in den Ländern vollzogen hatte, die heute den Jüden ihre ewige Stadt streitig machen.

Doch auch dieser diplomatische Kreuzzug wird keinen Erfolg haben, wie auch 1000 Jahre zuvor. Israels Vize-Aussenminister Dani Ajalon hat bekräftigt: "ebenso wie es den Römern nicht gelang, uns von Jerusalem zu trennen, so wird das auch den EU- oder UN-Diplomaten nicht gelingen." Sollte EU weiter mit einseitigen Resolutionen gegen Israel arbeiten, wird Israel dies als Bruch der vorherigen Vereinbarungen, u. a. in Oslo 1993, werten, in deren Folge die "Palästinensische Autonomiebehörde" installiert wurde.

Diese Erklärung war eine Reaktion auf die Aussagen der neuen EU-"Aussenministerin" Kathrin Eshton, die Judäa, Samaria - sog. "Westjordanland" - und den Osten Jerusalems als besetzte Gebiete bezeichnete und deren Räumung verlangte. Dieses Statement gab sie noch vor dem offiziellen Amtsantritt ab, so eilig hatte es die Dame.

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