Mittwoch, 23. Dezember 2009

Jimmy Carter bittet um Vergebung


Der amerikanische Ex-Präsident war einer der, gemilde gesagt, am wenigsten Israel zugeneigten. Wiederholt hat Carter Israel "Apartheid", Agression und Unterdrückung Palästinenser vorgeworfen und zu allen Zeiten denkbar wenig Mitgefühl für das Leiden Israels gezeigt. Alles in allem ein Paradebeispiel eines modernen, aufgeklärten Antisemiten. Es ist allenfalls dem amtierenden Präsidenten Hussein Obama noch zuzutrauen, ihm diese Siegespalme streitig zu machen.
Bei seinem Vortrag vor dem Kongress amerikanischer jüdischer Gemeinden hat Carter nun um Entschuldigung für diese "Sünden" gebeten und erklärt, dass es falsch gewesen sei, Israel zu verteufeln, auch wenn man von einer guten Absicht geleitet gewesen sei, Israel mit seinen Nachbarn zu versöhnen.

Wodurch dieser Sinneswandel zustande kam, ist unklar. Abraham Foxman, Präsident der "Anti Defamation League", hat zugegeben, dass Carters frühere Rethorik den Juden viel Schmerz gebracht habe und die Aussagen Carthers begrüsst.

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