Sonntag, 10. Januar 2010

Die USA setzten Israels strategischen Vorsprung aufs Spiel


Die Bush-Administration hatte eine strategische Vereinbarung zwischen den USA und Israel über die Gewähleistung des militärisch-technischen Vorsprungs des letzteren gegenüber den arabischen Armeen des Nahen Ostens gebrochen. Das teilen hochrangige Mitarbeiter der israelischen Verteidigungs- und Aussenministeriums, sowie der Obama-Administration. U. a. wurden im letzten Jahr der Bush-Kadenz führende Luft- und Seewaffensysteme an die arabischen Staaten geliefert - mit der Begründung einer wachsenden Bedrohung der "gemässigten arabischen Regime" Saudiarabiens, Ägyptens und VAE durch den Iran. Saudiarabien bekam die F-15 Kampfbomber, die den israelischen identisch sind. Insgesamt verfügt Saudiarabien über 200 bis 250 solcher Flugzeuge. Ausserdem erhielten mehrere arabische Staaten der Region sog. "kluge", laser und satellitengesteuerte Bomben, Seetorpedos und Land-See-Raketen. Ausserdem geht es um den Transfer elektronischer Ausrüstung der Flugzeuge, so wie sie in der israelischen Luftwaffe zum Einsatz kommt.
Um die Lösung dieses Problems ging es beim Besuch des Verteidigugnsministers Ehud Barak in Washington im September letzten Jahres. Im selben Zusammenahng steht der anstehende Besuch des nationalen Sicherheitsberaters der US-Administration James Jones am Dienstag in Israel. Trotz dringender Ratschläge der Militärführung an die Olmert-Livni-Regierung hat diese das Problem nicht an die Tagesordnung gebracht. Netanyahu bemüht sich seit seiner Amtsübernahme, die strategische Balance wieder herzustellen, die Obama-Administration hat zugsagt, "sich zu kümmern".

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