Sonntag, 3. Januar 2010

Ehemaliger Revolutionsgardist: Regimesturz ist fast vollzogen

Mohamed Reza Mahdi, der flüchtige frühere Geheimdienstkoordinator der iranischen Revolutionsgarden, der in Iran zu 73 Jahren Haft verurteilt ist, hat der Zeitung Bangkok Post ein Exklusiv Interview gegeben. Aus seiner Sicht steht das Regime kurz vor dem Kollaps. Ahmadinedschad sei nicht in der Lage das Land zu regieren, habe viele Staaten zu Feinden Irans gemacht und kümmere sich um Venezuela, Palästinenser, Libanon oder Jemen, aber nicht um die eigene Bevölkerung.  Die Wirtschaft stagniert, das Volk ist verarmt.
Der Iran habe kein Problem mit Israel, das habe nur die iranische Regierung, aber das Volk denke anders. Die Absicht Ahmadinedschads Israel "von der Weltkarte zu tilgen" hält er für einen Wahnsinn und den Urheber dieser Idee für höchst gefährlich. Der Nahostkonflikt sollte mit den Palästinensern bilateral gelöst werden. Mahdi rechnet fest damit, schon bald nach Teheran zurückzukehren, befürchtet aber, das der "Regimechange" sich nicht ohne Blutvergissen vollziehen wird.

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