Mittwoch, 27. Januar 2010

Irans Ajatolla gedenkt des Holocaust


Am Vorabend des weltweiten Holocaust-Gedenktages hat der iranische "Rahbar", dt. "Führer", Ali Chamenei seine Absicht bekräftigt, die Sache seines geistigen Vorgängers auf dem Gebiet der Judenvernichtung zu Ende zu führen. Der eigentliche iranische Herrscher mit absoluter Entscheidungsgewalt Ajatolla Ali Chamenei hat Israel ein baldiges Verschwinden vorhergesagt. Das meldet das zweite israelische Fernsehen unter Berufung auf die iranische Agentur Fars. "Israel stellt die Hauptgefahr für den Nahen Osten und die gesamte Welt dar", doch sehr bald wird diese Gefahr vorüber sein, da "eines Tages Israel einfach verschwinden wird." Der "Führer" hat nicht erklärt, wie dieses Verschwinden von statten gehen soll, sondern äusserte nur die Zuversicht, dass "der Tag kommt" an dem "die Welt von der zionistischen Präsenz gesäubert sein wird" . Der "Führer" rief ferner die islamische Welt dazu auf, Widerstand gegen die "zionistische Expansion" zu leisten und alle arabisch-islamischen Staaten dazu auf, jegliche Beziehungen mit Israel abzubrechen. Als Beispiel für ein vorbildliches Verhalten eines islamischen Landes nannte der iranische "Führer" den Abbruch diplomatischer Beziehungen mit Israel seitens der islamischen Republik Mauretanien, deren Präsident und Chef der Militärhunta Mohamed Ould Abdel Aziz in Teheran zu Besuch ist.
Man hat sich zwar an das tagtägliche Gebell iranischer Islamfaschisten über das "Verschwinden Israels" gewöhnt, doch man sollte immer davon ausgehen, dass es sich nicht um leere Worte handelt. Nach übereinstimmenden Erklärungen westlicher Staatschefs, darunter Sarkozy und Merkel sowie Netanjahu wird der Monat Februar im Widerstand gegen das iranische Atomprogramm entscheidend sein. In wenigen Tagen übernimmt Frankreich den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat, in dem über Sanktionen gegen das Regime in Teheran beraten wird - mit zweifelhaftem Ausgang. Nach den letzten übereinstimmenden Medienberichten hat Iran die Fähigkeit zum Bau eines Atmsprengkopfes bereits erlangt.
Man muss davon ausgehen, dass das Regime mindestens eine "primitive" Atombombe von der Grösse eines Kleinlasters bereits hat. Was fehlt, ist der Umbau der Sprengladung zu einem transportfähigen Sprengkopf, kompatibel mit den ballistischen Schihab-3 Raketen. Dieser Prozess könnte bis 2012 abgeschlossen sein. Aber die Schihabs sind nicht die einzigen "Zustellungsmittel", die das Regime nutzen könnte. Es ist fünf nach zwölf.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen