Samstag, 2. Januar 2010

Leugnung des Rechtes der Juden auf Jerusalem und Tempelberg auch unter Muslimen umstritten

Jehuda Glik, Direktor des Instituts des Jerusalemer Tempels, "Machon a Mikdasch", besuchte einen der geistlichen Führer der türkischen Muslime, Adnan Oktar, auf dessen Einladung hin in Istanbul. Das Treffen wurde gaenzlich dem jüdisch-islamischen Konflikt um Jerusalem und den Tempelberg gewidmet. Adnan Oktar hat den Konflikt unter religiösen Gesichtspunkten als grundlos bezeichnet und erkannte das Recht der Juden auf ihr höchstes Heiligtum, den Tempelberg, den Berg, auf dem, vor der babylonischen Verwüstung durch Nebukadnezar der Erste, und vor der Zerstörung durch Titus der Zweite Jüdische Tempel standen.
An dessen westlichen Mauer, der sog. "Klagemauer" (hebr.: kotel), dem einzig verbliebenen äusseren Teil des Tempels, beweinen die Juden den Verlust des Tempels und beten für dessen Wiedererrichtung. Auf den Ruinen des 70 v Chr. zerstörten heiligen Tempels der Juden stehen heute der Felsendom und die Al Aqsa Moschee.

Adnan Oktar hat seine Bewertung auch öffentlich in einem der Kanäle des türkischen Fernsehens geäussert. Diese Woche hat ferner das geistliche Oberhaupt der Muslime in Italien, Abdul-Hadi Palacci, Israel besucht. Auch diese religiöse Autorität hat sich gegen die islamistischen Strömungen gewandt, die das Recht der Juden auf auf Erez Israel, Jerusalem und den Tempelberg leugnen.

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