Donnerstag, 21. Januar 2010

Netanyahu: aus Fehlern lernen

Nach dem blamablen Rückzug aus Südlibanon 2000 und der widersinnigen Vertreibung der Juden aus Gusch Katif durch Scharon 2005 hat Israel erfahren müssen, dass anstelle der blühenden Siedlungen Raketen gekommen sind, die dann auf Israel niederregneten und Elend und Verwüstung verursachten. Die beiden Kriege, der zweite Libanonkrieg und das "Gegossene Blei" haben lediglich an den Symptomen gearbeitet, anstelle die Krankheit, sprich die beiden Terrorregime HAMAS und Hisbolla,  selbst zu beseitigen. Nach alldem ist  in Israel inzwischen auch dem letzten zurechnungsfähigen Beobachter klar, dass eine dritte ähnliche Konzession in Judäa und Samaria Israel unmittelbar von allen Seiten von Terrorstaaten umkreisen würde.
Zum ersten mal in seiner Amtszeit hat sich gestern Premier Netanyahu zu den möglichen künftigen Konturen des Palästinenserstaates geäussert. Sollten die Palästinenser jemals einen eigenen Staat zulassen, wogegen sie sich bislang gestreubt hatten, dann wird Israel seine Präsenz an der östlichen Grenze dieses Staates zu Jordanien behalten. "Wir müssen sicher sein, dass es die Möglichkeit gibt, den Waffenschmuggel in dieses Gebilde zu verhindern." Die israelische Präsenz würde nicht nur Israel sondern vor allem auch Jordanien nutzen, obwohl die Haschmiten dies nie offen zugeben würden. Denn sie sind sehr an einer Puffezone zu einem terroranfälligen "Palästinenserstaat" interessiert, angesichts der Tatsache, dass die Fatah nach dem "schwarzen September" 1970 mit dem jordanischen Königshaus immer noch eine offene Rechnung hat.

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