Montag, 25. Januar 2010

Noch ein Eurabier schaffte es nicht nach Gaza


Wir berichteten über die Rauswurf des islamophilen Abgeordneten des britischen Unterhauses Galloway aus Ägypten beim Versuch, mit seinem Hilfskonvoi nach Gaza zu gelangen. Das selbe Schicksal ereilte den belgischen Entwicklungsminister Charles Michel. Der Entwicklungshelfer Michel war nach Israel gereist, um von Israel aus dem HAMAS-Regime in Gaza einen Besuch abzustatten. Wahrscheinlich dachte er, dass die Israelis in dieser Angelegenheit liberaler entscheiden werden, als die Ägypter. Wie der israelische Radiosender Reschet Bet gestern am späten Abend meldete, wurde dem belgischen Minister die Erlaubnis für diese Reise verweigert. Zur Begründung gab der israelische Vize-Aussenminister Ayalon an, dass dieser Besuch dem Terror-Regime der HAMAS nur zusätzliche internationale Legitimation verschaffen würde, und die EU-Hilfe nie die Zivilbevölkerung erreiche, sondern für Terrorzwecke ausgegeben werde. Michel beklagte sich über die Entscheidung israelischer Stellen und nannte das Durchreiseverbot nach Gaza "nicht normal". Normal ist für ihn dagegen das Regime, das in Gaza herrscht. Beim nächsten mal könnte er es auf dem Seeweg versuchen, oder am besten seine HAMAS-Freunde gleich nach Brüssel einladen und dort auch behalten. Dies könnte von Israel sogar gefördert werden.

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