Donnerstag, 21. Januar 2010

Was tun Araber fuer Haiti?


Die UNO hat Israel offiziell um Hilfe bei der Bewaeltigung der Folgen der Katastrophe auf Haiti ersucht. Dabei geht es nicht um die medizinische Versorgung, mit der die Israelis als erste neben Russland vor Ort gewesen sind – Israel hat das groesste Feldlazarett im zerstoerten Inselstaat aufgebaut und ist mit rund 250 Medizinern vor Ort - es geht um die Entsendung von Spezialtruppen zur Beibehaltung bzw Wiederherstellung der oeffentlichen Ordnung. Hier sei auch angemerkt, dass die arabisch-islamischen Laender fuer die weit entfernte Insel nicht viel uebrig haben, die Hilfeleistungen der reichsten Staaten der Welt, Kuweit , Saudi-Arabien oder VAE, reichen von pflichmaessigen Beileidsbekundungen bis zu halbherzigen Millionnentransfers. Diese verhaltene Hilfsbereitschaft der “islamischen Welt” findet kaum Erwaehnung in den islamisch gleichgeschalteten Medien, die sich vor allem auf den “zionistischen Agressor” konzentrieren, der an seinen Massstaeben gemessen eine beispiellose Hilfeleistung erbringt. Der Staatspraesident von Haiti Rene Preval hat Israels Einsatz ausdruecklich gelobt und dem Volk Israels, dass “selbst in Schwierigkeiten ist”, gedankt.
Ueberall auf der Insel sind Pluenderungen, Gewalt und Vandalismus marodierender Banden inzwischen an der Tagesordnung. Vor allem bei der Verteilung der Humanitaerhilfe kommt es zu Schlaegereien und den uebergriffen auf die UN-Mitarbeiter. Aussenminister Avigdor Liberman hat das Hilfeersuchen vom UN-Generalsekreraer Pan Gi Mun erhalten und an den Minister fuer innere Sicherheit Izchak Aronovitsch weitergeleitet, der der Bitte entsprochen hat. Etwa 100 Offiziere der Spezialeinheiten der israelischen Polizei, die vor dem Einsatz ein spezielles Training absolvieren werden, sollen entsandt werden. Zum ersten mal beteiligt sich Israel mit einer solch zahlenstarken Polizeitruppe im Rahmen der Blauhelme, deren Mandat ueber die blose Beobachtung hinausgeht. Der UNO-Sicherheitsrat hat die Aufstockung der Sicherheitstruppen auf insg. 3500 Mann beschlossen.

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