Sonntag, 14. Februar 2010

Das Trojanishce Pferd der islamischen Welt im Weissen Haus

Die lange Hand des arabischen Chalifats im Weissen Haus, der charismatische und selbstverliebte US-Hussein, verfolgt im Nahen Osten eine schwer erklärliche Politik. Wenn man von seinen "Reden" an alle möglichen Nationen absieht und nur sein reales politisches Handeln betrachtet, dann frägt sich z. B. weshalb er ausgerechnet jetzt sensible Waffenlieferungen an Taiwan bewilligt, oder nächste Woche Dalai Lama treffen möchte. Beides hat die chinesische Führung jetzt schon in Rage versetzt, die solche Handlungen als Souveränitätsverletzungen betrachtet. Selbst wenn sich China zu Sanktionen gegen den Iran überreden lassen könnte, so ist das nach dem jüngsten Engagement Obamas bei den Feinden des Riesenreichs schwer vorstellbar. Das weiss er ganz genau. Und es folgt daraus nur, dass Obama die Sanktionen gegen den Iran im UN-Sicherheitsrat bewusst torpediert und letztendlich zum Scheitern bringen will und somit eine militärische Lösungsvariante bevorzugt. Die so gescheiterten Bemühungen des Westens, das iranische Atomwaffenprogramm mit "lähmenden" (Netanjahu) Sanktionen zu stoppen werden Israel in einen militärischen Konflikt mit dem Iran treiben. Dabei hat Obama jedoch nie Israel seine unmittelbare militärische Unterstützung  zugesichert und stets vor "Alleingängen" gewarnt. Entgegen seinen wohlfeilen Äusserungen und Reden wirkt Obama also einerseits de facto auf eine militärische Konfliktlösng hin, andererseits lässt er Israel im möglichen Krieg mit dem Iran und seinen zahlreichen Satelliten rund um den jüdischen Staat allein. Mit den Verweisein auf die bereits in Afganistan, Irak, Pakistan und Jemen erfolglos geführten Kriege sowie das ohnehin überstrapazierte Militärbudget der krisengebeutelten USA wird er seine Enthaltung im Iran-Krieg begründen können. Das Maximum, was Israel bei Obama herausholen kann, ist das sog. "Grüne Licht", was aber unter den Verbündeten zu wenig ist. Und hier könnte wiederum der Lösungsansatz Obamas für den Nahostkonflikt liegen, der mit dem von Ahmadinedschad deckungsgleich ist. Und dann wäre Obama der erste US-Präsident, dem die Lösung des Nahostkonflikts gelungen wäre.
Wie wichtig die Festigung der Beziehungen der USA zur islamischen Welt für den gegenwärtigen US-Präsidenten ist, wissen wir mindestens seit seiner and der Uni Kairo gehaltenen bewegenden Rede an die islamische Welt. Nun hat der Hussein im Weissen Haus einen anderen Hussein in seine Administration berufen: Raschad Hussein, der junge Graduierte der Universität North Carolina soll der erste Bevollmächtigte des Weissen Hauses für die Beziehungen mit der islamischen Welt sein. Obamas Administration ist die erste in der Geschichte der USA, die diese Stelle eingeführt hat.  Raschad Hussein ist auch in Besitz des akademischen Grades der juristischen Fakultät der renomierten Yale University.  Neben den Rechtswissenschaften studierte er die Geschichte des Islam (Photo: Hussein Obama verbeugt sich vor dem saudischen König; Hussein Raschad)

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