Donnerstag, 18. Februar 2010

"Ein Angriff auf Israel wird als Angriff auf Kanada gewertet."

Mit dieser kurzen und unmissverständlichen Erklärung meldete sich der Vize-Aussenminister Kanadas Peter Kent im Interview an die jüdische Zeitung Schalom life. Kanada sei bereit, mit der gesamten zur Verfügung stehenden militärischen Stärke Israel beizustehen, sollter der jüdische Staat angegriffen werden. Kent wiederholte im Grunde die Aussage des Premierministers des Landes Stephen Harper bereits anlässlich der Feier zum 60-jährigen Jubiläum Israels vor zwei Jahren: "Unsere Regierung ist der Meinung, dass wer auch immer Israel droht, auch Kanada droht. Davon zeugt der  II Weltkrieg, der gezeigt hat, dass eine Aufwiegelung zum Hass und der Fanatismus gegenüber Einigen letztendlich uns alle bedroht." Harper fügte damals noch etwas hinzu, was man sehr selten aus dem Munde eines westlichen Politikers in dieser Deutlichkeit zu hören bekommt: "Im Krieg gegen den Terror steht Kanada an der Seite Israels, unseres treuen Freundes und Verbündeten in der Familie der demokratischen Staaten. Wir standen an der Seite Israels selbst dann, als es gar nicht populär war, und wir werden unsere Unterstützung auch künftig gewähren."
Kent fügte hinzu, dass es nicht ausgeschlossen sei, dass der einzige Weg, Iran an der Erlangung von Atomwaffen zu hindern, der militärische sei, sollten die sonstigen Sanktionen ein mal mehr ihre Ineffizienz demonstrieren. "Ich denke, das was heute stattfindet, ist eine gründliche Analyse der gefährlichen Situation, die seit einiger Zeit besteht. Heute lautet die Hauptfrage - wann und wie wir einen Präventivschlag ausführen können, wenn die Notwendigkeit eines solchen Schrittes endgültig klar wird." (Foto: Premierminister Stephen Harper)

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