Samstag, 27. Februar 2010

Erekat: Palästinenser brauchen keinen Staat

Selbst die verblendetsten unter den Palästinenserrechtlern und Friedensbewegern, die an das Märchen von zwei Staaten sowie daran geglaubt haben, dass die Palästinenser an einem eigenen Staat interessiert sind, müssen jetzt hellhörig werden. Der Chefunterhändler der Abbas-Administration Sajeb Erekat  soll in den diplomatischen Kreisen der EU ein Arbeitspapier der PA verbreitet haben, in dem "angesichts des fehlenden Fortschritts" im politischen Prozess mit dem Austritt der palästinensischen Autonomie aus dem Oslo-Vertrag von 1993 gedroht wird. In den Osloer Verträgen wurden die ersten Grundlagen für einen künftigen palästinensischen Staat gelegt. Viel mehr plädiert Erekat für die Schaffung eines "multinationalen Staates zwischen dem Mittelmeer und dem Fluss Jordan". Daraus geht eindeutig hervor, dass aus der Sicht der Berufsopfer namens "palästinensische Autonomie" die Option des Verzichts auf einen eigenen Staat der Eingliederung in den jüdischen Staat vorzuziehen ist, da sie mit viel weniger Verantwortung und viel mehr Profit verbunden ist. Zumal es dann das Ende des jüdischen Staates wäre. (Foto: Erekat)

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