Samstag, 6. Februar 2010

Hisbollah erhoeht Kriegsbereitschaft

Angesichts der gewachsenen Spannungen zwischen Jerusalem und Damaskus nach dem verbalen Schlagabtausch der Diplomaten auf beiden Seiten haelt sich die in Suedlibanon stationierte Terrorarmee Hisbollah in hoechster Alarmbereitschaft, weil nach Einschaetzung der Strategen der Organisation die Kriegswahrschinlichkeit gestiegen sei. Die syrische Staatszeitung “Tischrin” kam heute mit einem redaktionellen Artikel heraus, in dem Israel direkt mit Vernichtung gedroht wird: “Der Weg zum Frieden ist offen, und seine Bedingungen bekannt. Der Weg zur Vernichtung kann genauso offen sein[...]”.
In einem Fernsehinterview des 2 israelischen Fernsehens erklaerte der Leiter der aussenpolitischen Abteilung des Verteidigugnsministeriums General a. D. Amos Gilad, dass man der verbalen Eskalation der Politiker auf beiden Seiten weniger Beachtung schenken sollte, weil tatsaechlich weder Israel noch Syrien oder Hisbollah, die sich ueber die Schlagkraft der ZAHAL im klaren seien, an einem Krieg wirklich interessiert seien. Gleichzeitig gab der General zu, dass man sich auf alle moeglichen Entwicklungen vorbereite, und dass es genuegend Beispiele in der Geschichte gegeben habe, als ein Krieg ganz ploetzlich ausbrach ohne dass es irgendwelche Anzeichen dafuer zuvor gegeben haette. Darueberhinaus stimmte Gilad der Aeusserung von Aussenminister Libermann zu, wonach ein Frieden mit Syrien auch ohne Territorialkompromisse moeglich sei.

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