Freitag, 19. Februar 2010

Hussein spricht vom Frieden und zwingt zum Krieg

In bester Arafat-Manier spricht Obama andauernd vom Dialog mit dem Iran und der Bereitschaft, die Tuer immer offen zu halten, um das Problem des nuklearen Iran friedlich zu loesen. Und hier sind seine Taten: er empfaengt den Dalai Lama im Weissen Haus und verkauft Waffen im Umfang von 6,4 Milliarden Dollar an Taiwan. Ungeachtet der Proteste Chinas war der US-Flugzeugträger USS Nimitz wenige Stunden vor dem Treffen mit dem Dalai Lama in Hongkong eingetroffen. Und danach soll China, abhaengig von den iranischen Energietraegern, fuer die “laehmenden Sanktionen” gegen den Iran im UN-Sicherheitsrat stimmen. China hat bereits in schaerfster Form das Treffen Washingtons mit dem geistigen Fuehrer der Tibet-Provinz verurteilt und den US-Botschafter Jon Huntsman fuer einen foermlichen Protest einbestellt.
Laut “Makor Rischon” sind die hochrangigen israelischen Diplomaten mittlerweile zum Schluss gekommen, dass die USA sich mit dem nuklearen Iran abgefunden haetten. Nicht China oder Russland – die USA selbst seien zu den laehmenden Sanktionen nicht bereit und das teheraner Atomprogramm sei nicht die erste Prioritaet der Obama-Administration. Vielmehr sei Obama mit den jetzt schon festgefahrenen Konflikten mit US-Beteiligung in Afganisatan, Irak, Pakistan und Jemen beschaeftigt. Vor Sommer, so die Befuerchtung Israels, wird die Iran-Frage nicht auf die Tagesordnung von Hussein Obama kommen. Bisdahin wird Iran nicht nur eine Atombombe haben. Konsequent und listig zwingt Hussein Israel zu einem gefaehrlichen Alleingang. Und dann, so scheint sein Kalkuel zu sein, koennte er auch noch der erste Praesident sein, der den Nahostkonflikt geloest haben wird - mit den Haenden des Iran. Aber er kann sich auch irren.

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