Donnerstag, 18. Februar 2010

Husseins Joe in Israel erwartet

Der amerikanische Vize-Praesident Joe Biden wird naechste Woche in Israel erwartet. Bidens Beziehungen zu Israel gelten als “eher kalt” - so tat er sich  einige Monate nach seinem Amtsantritt mit dem kreativen Vorschlag hervor, israelische Kampfflugzeuge abzuschiessen, sollten diese den irakischen Luftraum für den Angriff auf den Iran nutzen - was auch bekannterweise fuer seinen Vorgesetzten  Hussein gilt. 
Nun hat die antisemitische tollwut Bides mittlerweile etwas nachgelassen. Auf der Tagesordnung werden regionale Krisenherde sein, vor allem Iran. Offizielle Botschaft, die Biden Israel ueberbringen wird, wird der traditionelle Treueschwur sein, dass die USA Israels Sicherheit stets garantieren werden. Das ist aber - dankenswerterweise - nichts neues, dazu muss der US-Vize nicht nach Israel reisen. Das eigentliche Ziel des Besuchs sei es daher, nach Berichten aus dem Umfeld des Politikers, von Israel eine Zusicherung zu bekommen, dass es den Amerikanern keine “Ueberraschungen” wie etwa einen Ueberraschungsangriff auf die Atomanlagen Irans, servieren werde. Das ist aber auch nichts neues und es ist voellig klar, dass Biden diese Zusicherung nicht bekommen wird. So dumm wird er nicht sein, um darauf zu draengen. Deshalb ist zu vermuten, dass das eigentliche Ziel des Besuchs darin besteht, das genaue Datum oder zumindest jeweilige Deadlines zu erfahren, wann Israel was und wo machen wird. Gestern hatte der in Israel befindliche US Oberbefehlshaber Michael Mullen Israel vor unkalkulierbaren folgen eines Angriffs auf den Iran gewarnt. Die Folgen des Nicht-Eingreifens sind aber auch unkalkulierbar, was der US-Admiral ebenso gut weiss. Zu welchem Ergebnis die Amerikaner bei ihrer Risikoabwaegung gekommen sind, lassen sie nicht erkennen, oder aber gibt es nichts zu erkennen. Derweil ist vorgestern ein israelischer Jagdgeschwader ueber Suedlibanon durch die libanesische Luftabwehr beschossen und zur Rueckkehr gezwungen worden. Die Lage an der Nordgrenze bleibt hoechst explosiv. (Foto: Biden)

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