Montag, 8. Februar 2010

Irans Faschisten uebernehmen den Staffelstab

“Zionisten sind ein anormales Volk mit verrueckter Fuehrung. Von ihnen kann man alles moegliche erwarten, […] Israel kann in jedem Moment etwas verruecktes gegeueber den Syrern, Libanesen oder Palaestinensern anstellen.” - erklaerte heute der iranische Aussenminister Manutschehr Mottaki im Interview an den Nachrichtensender al Jazeera.  Er erklaerte erstmals oeffentlich, dass der Iran seinen “arabischen Bruedern”, gemeint sind die HAMAS und Syrien, beistehen werde. Nach seinen letzten Informationen herrsche in Israel  - nicht in Iran - "eine tiefe politische Krise", deshalb werde der jüdische Staat keinen neuen Krieg verkraften. Gleichzeitig aeusserte er seine Einschaetzung der militaerischen Verfassung Israels: “Israel ist durch seine Niederlagen in den letzten Kriegen in Libanon und Gaza sehr geschwaecht und seine Kraefte werden fuer einen weiteren Konflikt nicht mehr reichen. Deshalb sollte man den Angriff der Zionisten nicht erwarten.”
Genauso hatte Hitler 1938 gesprochen. Wenn Mottaki “nur” die israelische Fuehrung als “verrueckt” beschimpft haette, koennte man das ja nachvollziehen: die iranische Fuehrung mag die israelische Fuehrung nicht. Das mit dem “anormalen zionistischen Volk” ist etwas schwieriger. Es ist nicht nur eine Neuerfindung des iranischen Ausseniminsters – er hat wohl das “juedische Volk” gemeint aber einiges durcheinandergebracht, denn “das zionistische Volk” ist genauso ein Unfug, wie seinerzeit “das sowjetische Volk” – es offenbart auch, dass Mottaki ein faschistisches Regime vertritt, das das juedische Volk fuer “anormal” haelt. Und das was es fuer “anormal” haelt, will es aus der Welt schaffen. Es bietet sich ein Vergleich dieser Aeusserungen mit denen des israleischen Praesidenten Peres an, der auf diversen internationalen Foren , zuletzt im Bundestag, stets betont hatte, dass Israel nicht gegen das iranische Volk, und nicht einmal gegen das verbrecherische Ajatollah-Regime kaempft, das dem juedischen Volk mit Vernichtung droht, sondern gegen dessen  atomare Bewaffnung.

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