Donnerstag, 18. Februar 2010

Israelischer Botschafter ins londoner Aussenministerium einbestellt

Auch wenn die Beteiligung des israelischen Geheimdienstes Mosad an der Liquidierung des Chefterroristen der HAMAS und Gründer der al Qassam-Brigaden Mabhuh in Dubai nicht nur von Israels Offiziellen bestritten, sondern auch von den regionalen konkurrierenden Terrorgruppen wie Fath angezweifelt wird, und vielmehr andere regionale Geheimdienste involviert sein dürften - hindert all das nicht die "Medien", Mosad pauschal für verantwortlich zu erklären. Grossbritannien zeigt den "gerechten Zorn" am eifrigsten und bestellt schon jetzt den israelischen Botschafter auf der Dunst-Insel "für dringende Erklärungen" ein. Grund ist nicht die Liquidierung von Mabhuh, der Grossbritannien weniger am Herzen liegt, sondern die Tatsache, dass mindestens 5 der Mitglieder des Kommandos mit den gefälschten britischen Pässen in den Emirat eingereist waren. In der "Schuldfrage" sind sich die Briten mit der HAMAS einig. Letztere ergeht sich bereits in Drohungen, dass die Entscheidung über die Rache "schon gefällt sei."

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