Samstag, 27. Februar 2010

Jerusalem: die USA sollen ihre Syrien-Politik überdenken

Nach dem von Syrien aus gesteuerten Mord am libanesischen Premier Rafik al Hariri vor fünf Jahren wurde der US-Botschafter aus Syrien abberufen. Der jetzigen Hussein-Administration waren die bloss verbalen Beteuerungen des syrischen Präsidenten Assad, man habe sich dem Frieden verschrieben, jedoch genug, um die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen mit dem Schurkenstaat zu beschliessen. Der Sondergesandte Mitchell teilte mit, dass der Berater des US-Botschafters in Irak Robert Steven Ford für den Posten in Damaskus vorgesehen sei.
Im Lichte der jüngsten diplomatischen Aktivitäten Syriens, u. a. dem Treffen Assads mit Ahmadinedschad und sämtlichen Terroranführern in der Region am 25-26 Februar, sowie des Waffentransfers an die Hisbollah unter Missachtung von UN-Resolutionen und offener Kriegsdrohungen, hat die Regierung in Jerusalem jedoch die USA dazu gedrängt, die Wiederaufnahme der Beziehungen zu Syrien nochmals zu überdenken, bzw. auf unbestimmte Zeit einzufrieren. Obwohl die Wiedereröffnung der US-Botschaft im Reich Assads für den US-Hussein beschlossene Sache ist, ist das Datum für die Ankunft des US-Botschafters noch nicht festgelegt.

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