Mittwoch, 3. Februar 2010

Mission impossible des Silvio Berlusconi

Der italienische Premier hat sich wohl auf seiner Nahostreise das Unmoegliche vorgenommen: allen zu gefallen. Tief erschuettert zeigte er sich waehrend des Besuchs der Holocaustgedenkstaette Jad Vaschem, er und sein Amtskollege Netanjahu ergingen sich in gegenseitigen Komplimenten und schwaermten von einander. Berlusconi sieht Irsael schon laengst in der EU, und Netanjahu nannte den hohen Gast “den besten Freund Israels” und “Bruder”. In Bejt Lechem musste er nun Mahmoud Abbas gefallen, wozu die Erklaerungen vom Schlage derer in Jad Vaschem natuerlich nichts taugen. Fure die zivilen Opfer des Gaza-Krieges und die “Nakba” dt.: Katastrophe, womit in den palaestinensischen Lehrbuechern die Gruendung des Staates Israel bezeichnet wird, schmerze sein Herz genauso, wie fuer die Opfer des Holocaust. In der italienishcen Presse wurde der Besuch Berlusconis als voller Erfolg gewertet und behauptet, dass er sich aufgrund der Akzeptanz auf beiden Seiten fuer die Vermittlerrolle im Konflikt als “ehrlicher Makler” qualifiziert habe.

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