Freitag, 5. Februar 2010

Zur Fluechtlingsfrage

Rein voelkerrechtlich gesehen sind Nachkommen der “Fluechtlinge” – wie auch immer sie gefluechtet waren: vertrieben, oder wie es historisch der Fall war und eindeutig belegt ist, gefluechtet waren in der Hoffnung, in das durch die arabischen Armeen 1948 “judenbereinigte” Palaestina wieder zurueckkehren zu koennen - die zu Friedenszeiten im Gastgeberland geboren werden, keine Fluechtlinge, es gibt keine Fluechtlinge in 3, 4, oder 5 Generation - dennoch wird dieser Mythos durch Syrien und Libanon oder auch Jordanien sorgfaeltig weiter kultiviert, und in Eurabien auch bereitwillig so geschluckt. Dass nach der Staatsgruendung Israels 1948 Massenpogrome in der gesamten arabischen Welt stattfanden und Zehntausende von Juden nach Europa oder Israel fluechteten – nach dem Holocaust – wird verschleiert, denn das passt nicht in das sorgfaeltig gezuechtete Schema der zionistischen Besatzer und palaestinensischen Opfer. So zaehlte beispielsweise – unmittelbar nach dem 2 Weltkrieg - die juedische Gemeinde in Aegypten rund 70 000 Mitglieder, die allesamt vertrieben wurden. Heute leben dort 500 Juden. Aber niemandem kommt in den Sinn, auch in Israel nicht, die Rueckkehr der Fluechtlinge oder zuminest die Geltendmachung der Kompensationen fuer den entstandenen Schaden einzufordern. Aus arabischer und eurabischer Sicht muessen sich die Juden im Laufe der Jahrtausende an die Vertreibungen ja mittlerweile gewoehnt haben.

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