Samstag, 20. März 2010

Debka: Hussein storniert strategische Waffenlieferung an Israel

"Eine diplomatische Grundregel ist, dass amerikanische Präsidenten nie öffentlich auf etwas bestehen, das sie nicht sicher bekommen können. Zumindest solange sie keinen Notfallplan haben", schreibt die  "New York Times". Kein US-Präsident vor ihm hatte jemals Israels legitime Souveränität in Jerusalem angetastet, wissend, dass kein israelischer Premier hier noch Felxibilität zeigen kann - aber auch kein US-Präsident vor ihm hatte islamistische Erziehung in einer indonesischen Koranschule genossen oder einen  antisemitischen, faschistoiden  Pfarrer [Wright] als Mentor gehabt.
Bei Hussein musste es folglich anders sein. Er hat diese Regel gebrochen, indem er mit unerhörter Brutalität in der israelischen Hauptstadt interveniert hatte. Er hat keine Sensibilität gegenüber der jüdischen Bindung zu Jerusalem, und wo soll sie auch herkommen? Er hat die Teilung der jüdischen Hauptstadt verlangt und nicht bekommen - und damit seine Autorität vor allem bei den Arabern untergraben. Diese denken im  Schema "stark - schwach". Für die Araber ist Obama nun schwach - für die Juden ein Feind. Sein Image eines nicht durchsetzungsfähigen Antisemiten ist alles andere, als hilfreich, um im Nahen Osten etwas zu erreichen.

Aber es war ja noch am Anfang vom "Notfallplan" die Rede. So etwas ähnliches hat er, genauer, einen Racheplan. Über Jerusalem hat ein Hussein Obama nicht zu befinden - aber wohl über den Iran. Laut Reuters hat er Iran zum persischen Neujahrsfest Nowruz gratuliert, das ist schön und gut. Wo die "Sechser-Gruppe" schon längst über Sanktionen berät, erklärt er  aber in seinem Grusswort: "unser Angebot umfassender diplomatischer Kontakte und des Dialogs steht." Aber das ist noch nicht alles. Laut Debka hat er unerwartet den Befehl erteilt, die bereits auf dem Weg nach Israel befindlichen strategischen Bunkerbrecher JDAM [Joint Direct Attack Munition], unentbehrlich zur notfallmässigen Zerstörung iranischer Nuklearanlagen, zum US Luftwaffenstützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean umzuleiten. Am für den kommenden Dienstag geplanten Treffen mit Hussein, am Rande des Vortrags vor der AIPAC, soll Netanjahu auch den israelischen Verteidigugnsminister Ehud Barak an seiner Seite haben, um Hussein erneut auf die Gefahr eines Waffenembargos für Israel hinzuweisen. Die zunehmende Nervosität Israels, vom wichtigsten Militärverbündeten nun alleingelassen zu werden, äussert sich auch in den jüngsten Übungsflügen zweier israelischer Gulfstream-Aufklärungsjets von Israel nach Budapest und zurück. (Foto: Wright, Hussein, JDAM-Bunkerbrecher, Foto von Debka)

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