Mittwoch, 17. März 2010

Die Lügen des "Spiegel" über Israel

Der Journalist und "Nahostexperte" der linken Propagandamaschine  "Der Spiegel" Bernhard Zand wirft in seinem Aufsatz "Netanjahu gegen den Rest der Welt" dem israelischen Regierungschef vor, die "einmalige Chance" für den Frieden mit der arabischen Welt zu verspielen. Zands Optimusmus gründet auf der Tatsache, dass die arabischen Regime des Nahen Ostens mit Israel angesichts der Bedrohung durch den Iran und die Al Qaida in einem Boot sässen. Mehr noch, die Araber hätten Abbas zu indirekten Gespärchen mit Israel gezwungen und der saudische Aussenminister soll der israelischen Luftwaffe sogar Überflugrechte für den Angriff auf Iran gewäht haben. Und anstelle sofort in die Arme des Königs Abdallah von Saudi-Arabien zu fallen, kündigt das böse Israel ein Bauprojek in Jerusalem an, [der Stadt des Tempels und der jüdischen Patriarche und Könige]. Mit solchen Frechheiten dürfe der jüdische Staat dann auch keinen Frieden mit den Arabern erwarten. So einfach denkt ein Antisemit und gönnt sich auch noch einige Falschinformationen in der Sache.
Es hat wenig Sinn, gegen die Windmühlen der mit solchen "Analysen" von Pseudoexperten durchsetzten notorisch  antisemitischen deutschen Presse zu kämpfen und die Absonderungen solcher Zands im Einzelnen auseinanderzunehmen. Einfach ein Paar Beispiele, in denen Zand seine Leser belügt:
Lüge Nr. 1: Auch er benutzt die unsinnige Sprachformel "Siedlungen in Ost-Jerusalem". Man kann noch nachvollziehen, dass jemand die jüdischen Städte und Dörfer in Judäa und Samaria, dem Erez Israel, als "Siedlungen" beschimpft, weil er die Juden dort nicht sehen will. Aber selbst so einer muss doch begreifen, dass es keine "Siedlungen" IN der bestehenden Stadt geben kann, sondern Stadtteile, oder -viertel, wie z B Ramat Schlomo. Die Araber Ost-Jerusalems leben in Ost-Jerusalem - die Juden Ost-Jerusalems leben aber in Siedlungen. Das ist eine dreiste Verdrehung, eine Lüge von Idioten für Idioten.
Lüge Nr. 2: Joe Biden sei ein "ausgewiesener Freund Israels". Joe Biden hatte angeregt, den irakischen Luftraum für Israel zu sperren und israelische Flugzeuge abzuschiessen, sollten sie den irakischen Luftraum für die Zerstörung der iranischen Atomwaffenanlagen nutzen. Für Biden sind jüdische Wohnungen in Jerusalem eine "Beleidigung". Biden ist kein Freund Israels, Biden ist ein Feind Israels, wie auch sein Vorgesetzter. Die dritte Intifada, sollte es überhaupt dazu kommen, wird die erste sein, die nicht von den Arabern, sondern vom Hussein im Weissen Haus angezettelt wird, vermittels seines Vize Biden.
Lüge Nr. 3: Zand empört sich über die Tatsache, Netanjahu habe betont, von der Bauentscheidung des Innenministeriums nichts gewusst zu haben. "...der Premierminister, wohlgemerkt, vom derzeit größten Bauprojekt der Stadt." - brüllt Zand. Seit wann müssen kommunale Projekte in der Hauptadt bis zum Premierminister vordringen? Weiss Merkel über alle Projekte in Berlin bescheid? Muss sie das überhaupt?  Zand weiss nicht, dass es auch in Israel föderale Ebenen gibt. Als ob das Innenministerium schon nicht übertrieben "hoch" wäre, wo es doch an sich die Sache der Stadtverwaltung ist.
Lüge Nr. 4: Für Zand steht fest, wer Mabhuh getötet hat: Mossad. So sicher ist sich nicht mal der Chef der Polizei in Dubai, der sich "99%" sicher war. Zand ist 100% sicher. Und überhaupt hört man in letzter Zeit nicht mehr so viel darüber.

Dass Zand nicht gefällt, dass Israel sich um die Patriarchengräber als Teil des Nationalerbes kümmert, da fehlen einem schon die Worte. Das sieht er als "Untergrabung" der Friedensbemühungen, genauso wie alle anderen tollwütigen Antisemiten von der HAMAS und Fatah auch.
Dass solche Subjekte den Juden nicht nur ihre Hauptstadt, sondern nicht mal die Vorväter gönnen, muss man über sich ergehen lassen, so sind sie, die Antisemiten. Aber Zand versteht auch etwas ganz grundsätzliches nicht: was ihm eigentlich noch zugänglich sein dürfte: die Araber brauchen Israel als Knüppel gegen den Iran, haben Israel aber nie einen echten Friedensvertrag angeboten, abgesehen von der "arabischen Initiative", einer Vernichtung Israels auf Raten. Und sobald Iran neutralisiert ist, wird selbst ein unterschriebener Vertrag nicht mehr des Papieres wert sein, auf dem er stünde.
Es gibt noch genügend "Perlen" in den übel riechenden Ausfüssen des Spiegel-Kettenhundes. Aber es ist schade um die Zeit. Rudolf Augstein, der Gründer des "Spiegel" prägte das Credo des Magazins: "Im Zweifel links". Und weil dort immer gelinkt wird, ist der Spiegel immer im Zweifel und deshalb nicht wirklich lesenwert.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen