Donnerstag, 18. März 2010

Hussein: Beziehungen zu Israel von Tag zu Tag fester

Fast zeitgleich mit der von Netanjahu einberufenen Sitzung des "engen Kabinetts" der Schlüsselminister zur Besprechung der Krise in den Beziehungen mit den USA hat der US-Präsident gegenüber dem Fernsehsender Fox News erklärt: "Israel ist einer der wichtigsten Verbündeten der USA. Das Volk Israels hat eine besondere Beziehung mit dem amerikanischen Volk und diese Beziehungen werden von Tag zu Tag fester." Dem leisten er und sein Vize, wie man hört, den grössten Beitrag. In Bezug auf die Bauentscheidung in Ramat Schlomo sagte er, dass sie "den Beziehungen zwischen Israelis und Palästinensern nicht genützt" habe und eine "unglückliche Entscheidung für Israel" sei.
Wirklich informativ und substantiell ist nur der letzte Zusatz, in dem Hussein die Ausübung der Souveränitätsrechte durch Israel in der Hauptstadt als "für Israel unglücklich" bezeichnet. Darin ist die Botschaft enthalten, dass Hussein zwar die Bauprojekte in Israel nicht verbieten kann, dass er aber im Gegenzug den amerikanischen Beistand hinsichtlich der iranischen Bedrohung teilweise oder ganz entziehen wird. Anders ist die Wahl des Begriffs "unglücklich" nicht zu verstehen.

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