Dienstag, 2. März 2010

Israel stellt China Geheimdienstdaten zu Iran zur Verfuegung

Wenig beachtet von der Oeffentlichkeit reiste eine israelische Delegation, gefuehrt vom Minister fuer strategische Planung Mosche Yaalon und Zentralbankchef Stanley Fischer, nach China. Das offizielle Ziel war es, die chinesische Fuehrung von der Notwendigkeit scharfer Sanktionen gegen Iran zu ueberzeugen, oder mindestens davon, vom Veto-Recht keinen Gebrauch zu machen. Zu diesem Zweck soll Israel den Chinesen Geheimdienstdaten zu Iran in vollem Umfang zur Verfuegung gestellt haben, die keine Zweifel am militaerischen Charakter des iranischen Nuklearprogramms aufkommen lassen. Zusaetzlich wurde argumentiert, dass die Aufruestung des Iran mit der Atombombe die Lage im Nahen Osten spuehrbar destabilisieren und das Erpressungspotential des Regimes enorm steigern wuerde, die Erdoel- und Gasprese wuerden spuehrbar ansteigen. Das alles mag die Chinesen natuerlich kalt lassen, wenn da nicht die Abhaengigkeit des Riesenreichs von der Energietraegern waere, die es aus dem Nahen Osten und wiederum vorwiegend aus Iran importiert. Die israelische Delegation soll das Treffen mit einem “guten Gefuehl” verlassen haben.

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