Samstag, 20. März 2010

Nahost-Quartett fordert ethnische Säuberung Jerusalems (erneuert)

Nach der Wiedervereinigung der Hauptstadt vor 42 Jahren verfolgt Israel in Jerusalem die "Politik der einen Stadt": die jüdischen und arabischen Einwohner der Stadt sollen friedlich nebeneinander koexistieren können: ebenso, wie es den Arabern gestattet ist, im Westen zu wohnen und Häuser zu bauen, so ist es auch den Juden möglich, im Osten zu wohnen. Zusätzlich gibt es Viertel, in denen nie Araber gewohnt hatten, wie etwa Ramat Schlomo im NORDEN Jerusalems, das sich plötzlich im Mittelpunkt der Weltpolitik wiederfindet. In den dichtbesiedelten arabischen Vierteln meidet es Israel grösstenteils, Bauvorhaben zu realisieren, obwohl rein rechtlich nichts dagegen spricht. "Illegale" Bauten, also Häuser, die ohne die staatliche Baugenehmigung errichtet wurden, werden abgerissen - auch das betrifft, sowohl, leider,  jüdische Häuser in Judäa und Samaria, wie auch arabische Häuser in Jerusalem und im restlichen Israel, wobei die israelischen Behörden und Polizei eine besondere Innbrunst bei der Zerstörung jüdischer Häuser zeigen.
Diese seit Jahrzehnten etablierte Praxis will das sog. Nahost-Quartett unter Führung von US-Präsident Hussein zerstören. "Die Weltmächte" wollen kein vereintes Jerusalem, wo Juden und Araber "side by side" [Bush] friedlich miteinander leben. Überall rufen sie zur Aussöhnung und Vereinigung - hier wollen sie teilen. Und zwar nach dem ethnischen Prinzip: sie fordern eine ethnische Säuberung des Ostens Jerusalems von seinen jüdischen Bewohnern mit dem Ziel, das judenbereinigte "Ost-Jerusalem" von Israel abzuspalten und zur Hauptstadt des dritten [nach Jordanien und Hamastan] palästinensischen Terrorstaates zu machen. Das in Moskau tagende selbsternannte Qartett zur Lynchjustiz Israels fordert Israel auf, jegliche Bauvorhaben in Jerusalem auszusetzen.

Vorige Absprachen bei der Abschliessung des Moratoriums in Judäa und Samaria, aus dem die Hauptstadt von Anfang an ausgenommen war, sind damit nun hinfällig. Weiter fordert die Klique, illegale arabische Bauten nicht anzutasten, jüdische "Vorposten" aber abzureissen. Hier sei angemerkt, dass NOCH NIE in der Geschichte eine US-Administration auf den Gedanken kam, die Souveränität Israels in Jerusalem anzugreifen. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon fordert die Seiten dazu auf, innerhalb der nächsten zwei Jahre die Friedensgespräche mit der Ausrufung eines Palästinenserstaates zu beenden.

Aussenminister Lieberman wies die Anmassungen umgehend zurück: "Es ist unmöglich, den Staaten einen künstlichen Frieden aufzuzwingen." Die Fristsetzung sei illusorisch: "Ich weiss nicht, wo das Quartett in den letzten 16 Jahren gewesen ist, aber sie müssen verstehen, dass all dies ein sehr langer Prozess ist. In diesen Jahren hatte Israel sehr deutliche Zugeständnisse gemacht und Schritte zur Konfliktbeilegung unternommen. Jetzt sind die Palästinenser dran, Zugeständnisse zu machen." Das Bündnis "Ihud Leumi" [dt.: Nationale Einheit] hat Netanjahu inzwischen dazu aufgefordert, den geplanten Besuch in Washington aus Protest gegen die Einmischung in die inneren Angelegenheiten Israels seitens des Quartetts abzusagen.
Eines muss man Hussein lassen, sein "Agendasetting" ist gelungen: niemand spricht über die iranische Bombe - jüdische Häuser in Jerusalem sind jetzt die "Wurzel allen Übels". Die jetzige verbrecherische US-Regierung muss sich fragen, ob es sich für sie selbst wirklich auszahlen wird, mit den nicht so vielen treuen Verbündeten so umzugehen. Israel wird aber mit G-ttes Hilfe auch die Hussein Obama-Intifada überstehen.

Exkurs: Dieselben Verbrecher übrigens, eine Meuchelmörderbande aus 15 NATO-Armeen,  warfen Serbien ausgerechnet die "ethnische Säuberung" in Kosovo vor  und überfielen 1999 illegal, unter Missachtung des UN-Sicherheitsvetos, das kleine christlich-orthodoxe Land von der Grösse Bayerns, zerstörten Brücken, bombardierten  Krankenhäuser und zivile Infrastruktur, um im Ergebnis das urserbische Gebiet Kosovo, einen Teil des souveränen serbischen Staatsgebiets, zur Gründung eines weiteren zwielichtigen "Staates" abzuspalten. Ermuntert durch das illegitime "Quartett" ruft nun der PA-"Chefunterhändler" Saib  Erikat folgerichtig zur internationalen Intervention in Jerusalem, um die Bautätigkeit Israels "stärker zu kontrollieren". Die "Internationalisierung" des Konflikts ist schon immer die erprobte Strategie der Araber gewesen, die ausserdem zeigt, dass jemand, der zur Internationalisierung Jerusalems aufruft, keinerlei Bindung zur Stadt haben kann, sondern nur das Ziel verfolgt, sie den Juden zu entreissen. Jerusalem wird kein einziges Mal im Koran erwähnt, war zu keinem Zeitpunkt der Geschichte Hauptstadt eines arabischen oder islamischen Staatsgebildes. (Foto: Clinton, Lieberman, Erikat)


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