Mittwoch, 17. März 2010

Nakba-Gesetz verabschiedet

Die arabischen Bürger Israels sind mit den gleichen Rechten wie die jüdischen ausgestattet, nehmen die Sozialleistungen des Staates bekanntermassen überproportional, gemessen an deren Bevölkerungsanteil, in Anspruch. Am Unabhängigkeitstag des 14 Mai feiern die Juden die Rückkehr in den Zion, die Araber aber die "Nakba", dt.: Holocaust. Man stelle sich vor, der  Tag der deutschen Einheit wird in Ostdeutschland, Berlin inklusive, als ein nationaler Trauertag gefeiert, der Niederlage gegen den Imperialismus gewidmet. In Israel werden die Araber am Unabhängigkeitstag zwar auch weiter Hakenkreuze an die Wände malen, nur werden jetzt Organisationen und Einrichtungen, die vom Staat finanziert werden, mit hohen Geldstrafen belegt, wenn sie den Staat, in dem sie leben und florieren, - ja, genau so und nicht anders -  öffentlich als ihre Katastrophe empfinden.  Weil die Demokratie ihre Feinde zwar dulden möge [warum?], aber nicht ernähren muss. Das muss man sich evtl. in Deutschland und anderswo in Europa mal angucken.

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