Mittwoch, 17. März 2010

"Zivilehe" in dritter und letzter Lesung angenommen

In Israel besteht betreffend des Instituts der Ehe keine Trennung zwischen Staat und Religion. Das ist auch gut so. Dennoch wurde diese jetzt gelockert und die rechtskonservative aber säkuläre Israel Beiteinu [ Israel Unser Zuhause]  konnte eins ihrer wichtigsten Wahlversprechen nun einlösen, wenn auch nicht in vollem Umfang, was mit der religiösen Schas nicht ginge. Die Ehe eines bekenntnislosen Mannes mit einer bekenntnislosen Frau wird den religiösen Ehen, die vom Rabanut, Kirchen oder Moscheen abgesegnet werden und nur als solche vom Staat anerkannt werden, nun gleichgestellt. "Mischehen" werden in Israel nach wie vor nicht abgeschlossen werden können, sondern im Ausland - Zypern ist "Mekka" für solche Ehen - was dann in Israel aber anerkannt wird.

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