Dienstag, 13. April 2010

Atomgipfel: China “gespraechsbereit”; Putin entwaffnet die Ukraine

Auf der Konferenz zur Atomsicherheit hat sich China hinsichtlich moeglicher Iran-Sanktionen gespraechsbereit gezeigt, zieht aber nach wie vor eine diplomatische Loesung vor. Mit dieser Haltung hat Hu Jintao niemanden ueberrascht. China zieht es seit je her als stille, aber die eigentliche, Supermacht,  vor, dass sich lieber die anderen gegenseitig die Koepfe einschlagen. Den Chinesen ist eingentlich herzlich wurscht, ob es im Golf einen neuen Krieg gibt oder nicht. Wenn nicht, bekommt die Volksrepublik weiterhin das billige iranische Gas, wenn ja, wird es teuerer, aber der Feind Nr. 1, die USA, werden in einem weiteren Krieg versumpfen. Und die iranische Bombe ist fuer China keine Bedrohung, wie auch sonst nichts. 
Als eigentlicher fester “Erfolg” gilt bislang die Selbstverpflichtung der Ukraine, die veralteten Vorraete an hochangereichertem Uran bis 2012 zu entsorgen, mit tatkraeftiger amerikanischer Unterstuetzung. Ueber den Kreml-treuen neun Praesidenten Janukowitsch wird Putin die Ukraine also entnuklearisieren, damit er kuenftig etwaigen “orangenen Revolutionen” oder einem NATO-Beitritt des armen und hungrigen maroden Staates gelassener entgegensehen kann.
Sarkozi schrie, dass sich der Westen “nicht vertoelpeln laesse”, und die Geduld “nicht grenzenlos” sei. Seine Geduld ist aber schon seit mindenstens 3 Jahren “nicht grenzenlos”. Und vertoelpeln lassen hatte sich der Westen so wie so noch nie, weder durch Hitler, noch durch Stalin, und durch die PA schon gar nicht, das weiss man ja.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen