Montag, 26. April 2010

Clinton warnt arabische Verbuendete der USA

Die kuweitische Zeitung al-Dar meldet unter Berufung auf eine “hochrangige diplomatische Quelle in Kairo”, dass die US-Aussenministerin Clinton waehrend der geheimen Treffen mit den Vertretern arabsicher Staaten im Rahmen des letzten Nukleargipfels in Washington diese unmissverstaendlich vor Krieg gewarnt habe. So soll Sie dem aegyptischen Aussenminister Ahmed Aboul Gheit und dem saudischen “Geheimdienstminister”, dem Prinzen Mukrin Bin Abd al-Asis Al Saud gesagt haben, dass “der Krieg in der Region zu jedem Zeitpunkt beginnen” koennte. Sie begruendete die Einschaetzung damit, dass der “iranisch-israelische Ruestungswettlauf” dazu gefuehrt habe, dass der Krieg unvermeidbar geworden sei. Sie soll zudem den arabischen Verbuendeten – evtl sind bei den Verbuendeten Anfuehrungsstriche angebracht - Lageberichte amerikanischer Geheimdienste uebergeben haben, die so geheim und wichtig seien, dass sie vorgezogen habe, diese eigenhaendig zu uebergeben und nicht ueber die ueblichen diplomatischen Kanaele zukommen zu  lassen. Sie forderte die Staaten, auf den Ausbruch des Krieges zwischen Iran und Israel vorbereitet zu sein und ihre Position in diesem Konflikt eindeutig klarzustellen. Clinton bat die Aegypter und Saudis anschliessend darum, an der Vermeidung des Krieges mitzuwirken.

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