Sonntag, 25. April 2010

Debka: weitere Einzelheiten zu den Scud-Lieferungen

Debka nennt einige weitere brisante Einzelheiten des Pakts Syriens mit der Hisbollah. Die Unklarheit bzgl. der Scuds lässt sich dadurch erklären, dass Syrien die ballistischen Raketen in mehreren Lieferungen im zerlegten Zustand an die Hisbollah übergeben hatte. Verteidigugnsminister Barak wird mit den Worten zitiert, dass Hisbollah "Teile der Raketen" erhalten hätte, ohne näher darauf einzugehen. Derzeit soll die Schiitenmiliz angeblich noch nicht über alle Bestandteile der Komplexe verfügen, die sie zur vollen Einsatzbereitschaft bräuchten, doch die abschliessenden Lieferungen warteten auf den angrenzenden syrischen Militärbasen bereit zum Abtransport. Ferner berichtet Debka vom Telephonat Ahmadinedschads mit Assad, in dem der iranische Präsident auf eine schnellere Aufrüstung der Hisbollah gedrängt haben soll, damit sein libanesischer Ableger "für alle Eventualitäten" gerüstet sei. Ferner soll der Iraner Assad auf die Möglichekeit eines Maulwurfs in den syrischen Militärkreisen angesprochen haben, der die geheimen Waffentransfers der kuwaitischen Zeitung Al Rai al Yaam meldete, und bot Hilfe zu seiner Aufdeckung an. Die Tatsache, dass die Scud-Lieferungen in der kuwaitischen Zeitung Al Rai al Yaam unter Berufung auf einen hochrangigen Hisbollah-Funktionär "auftauchten", und auch amerikanische Geheimdienste über ähnliche Informationen verfügen, hinderte Assad nicht, von der "Lüge der Zionisten" zu sprechen, die einen Kriegsvorwand bräuchten. (Foto: Mobile Scud-Abschussrampe)

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