Montag, 12. April 2010

Generalstab als Saftladen

Nach der Aufhebung der Nachrichtensperre im Spionagefall Kam-Blau ist bekannt geworden, dass der ermittelnde Richter, der Kam unter Hausarest stellte, über die Ausmasse der Fahrlässigkeit bei der Aufbewahrung hochgeheimer Akten im Zentralen Generalstab, wie er selber sagte, "schockiert" war. In der Tat ist hier weniger verwunderlich, dass zwei abgefrorene Linkschaoten aus "ideologischen Gründen" [Kam]  gehandelt und die Sicherheit der Bürger Israels, inkl ihrer eigenen, leichtfertig aufs Spiel gesetzt hatten und dass sich die Mistfliege Ha Aretz auf diese Beute stürzte.
Haaresträubend sind viel  mehr die Zustände, in denen solche Papiere und CDs in den Büroräumen der Stäbe anscheinend gelagert werden. Kann sich jemand vorstellen, dass eine 20-Jährige Sekretuierte in der Kanzlei eines Pentagon- oder KGB-Chefs hochsensible Papiere klaut und dann an irgendwelche Linksblätter weitergibt, die sich dann Monate- oder gar Jahre lang daran ergötzen und auf deren Grundlage "sensationelle" Artikel veröffentlichen? Kam hin Blau her, aber das Problem liegt ganz wo anders.

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