Sonntag, 11. April 2010

Jom Ha'Schoa

Um 20:00 hat in der Gedenkstätte Jad Vaschem in der Hauptstadt die Hauptzeremonie zum Jom Ha Schoa begonnen. Gedacht wird der Opfer des historisch singulären Verbrechens Europas am Volk Israel. Zu den Versammelten sprachen Präsident Schimon Peres und Premierminister Benjamin Netanjahu. Beide zogen auch Parallelen zur aktuellen Bedrohungslage des jüdischen Staates. "Holocaust begann mit den Worten", sagte Peres. Netanjahu beklagte die fehlende Entschlossenheit der Weltgemeinschaft, der Gefahr der atomaren Bewaffnung des Iran entgegenzutreten und rief dazu auf, rechtzeitig zu handeln. Er warnte die Feinde Israels jeder Coulleur und überall auf der Welt, dass ihre Versuche, das Volk Israel "von der Landkarte zu tilgen" oder seiner Heimat zu berauben notwenig zum Scheitern verurteilt sind: "Die Errungenschaften Israels sind die Antwort des jüdischen Volkes auf den Versuch der Nazis, es zu vernichten."

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