Freitag, 30. April 2010

Pentagon-Beamte inspizieren syrisch-libanesische Grenze

Der libanesische Premier Saad al Hariri erklärte, dass er die Entsendung eines internationalen Truppenkontingets zur Überwachung der syrisch-libanesischen Grenze zur Bekämpfung des Waffenschmuggels an die Hisbollah für "unnötig" halte. Es bestehe kein Bedarf an einer solchen Aktion, wo doch die Beziehungen der Nachbarländer von Tag zu Tag besser würden. Gerüchte, wonach die USA eine UN-Resolution für die Truppenentsendung in den Libanon anstrebten, wies er zurück, die Grenze bereite "keine Probleme". 
Sicher, denn das meiste ist so wie so schon durchgeschmuggelt worden. So ein Schritt wäre unmittelbar nach dem Libanonkrieg 2006 angebracht gewesen, und nicht vier Jahre später, wo die Hisbollah besser ausgerüstet ist, als europäischer Kleinstaat. Die Hisbollah - deren Anhängsel der libanesische Staat ist -  reagierte auf den unerwarteten Besuch der US-Freunde empört, sprach von der Verletzung staatlicher Souveränität und verlangte von der Regierung eine Erklärung. (Foto: Sohn des ermordeten Rafik al Hariri (l.), Assad (r.))

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