Sonntag, 11. April 2010

Schabbat rettet Rabbiner vor sicherem Tod

Im Interview an das orthodoxe Nachrichtenportal “Behadrej haredim” http://www.bhol.co.il/ hat der Vertreter der Bewegung HABAD in Krakau Rav Elieser Gur-Arie mitgeteilt, dass die zum Abendgebet in den Synagogen versammelten Menschen weinten, als sie von der Katastrophe erfuhren, in der der polnische Praesident und ein Grossteil der politischen Fuehrung nahe Katyn ums Leben kamen. Rav Gur-Arie betonte, dass Lech Kaczyński aufgrund seiner proisraelischen Positionen in der juedischen Gemeinde Polens hoch geachtet und geschaetzt wurde, “er tat fuer die Juden alles, was noetig war”, so der Rabbiner. Die juedische Gemeinde Polens ist erschuettert und fassungslos.
Ferner meldet das Portal, dass auch mehrere polnische Rabbiner der Delegation um Lech Kaczyński angehoeren sollten, um fuer die in Katyn ermordeten polnischen Offiziere das Kaddisch-Gebet zu lesen. Als sie erfuhren, dass die Reise am Samstag waehrend des Schabbat stattfinden sollte, sagten die Rabbiner ihre Teilnahme logischerweise ab. Das rettete ihnen das Leben.

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