Montag, 5. April 2010

US-Konsulat in Pakistan angegriffen

Heute wurde Pakistan von einer Serie von Selbstmordanschlägen erschüttert. Auf einer Kundgebung der regierungstreuen säkulären "Nationalen Partei Avami" im pakistanischen Dir zur Untertützung der Regierungsentscheidung zur Umbenennung der Nordwestlichen Grenzprovinz in die Provinz Hajber-Pachtunhva mischte sich ein Selbstmorattentäter in die Menschenmenge, mindestens 41 Menschen kamen ums Leben, hunderte wurden verletzt. Kurz danach folgte eine koordinierte Anschlagsserie auf das US-Konsulat in Peschavar, der Hauptstadt der Nordwestlichen Grenzprovinz: an einer Strassensperre vor dem Konsulat sprengten zwei Selbstmordattentäter zwei verminnte PKWs, danach stürmte ein mit Maschinengewehren und Granatenwerfern bewaffnetes Kommando von mit pakistanischen Militäruniformen bekleideten Terroristen das Konsulatsgebäude. Der Angriff konnte abgewehrt werden, drei Sicherheitsleute, vier Angreifer und ein unbeteiligter kamen ums Leben. Das Konsulatspersonal soll nicht zu Schaden gekommen sein. Für die Angriffe hat sich die pakistanische Sektion der Taliban verantwortlich erklärt.
In diesem Zusammenhang muss man erwähnen, dass es im afganisch-pakistanischen Grenzgebiet vor kurzem heftige Gefechte zwischen den pakistanischen Regierungstruppen und Steinzeitsislamisten von der Taliban gekommen war, in deren Folge 38 Taliban getötet, weitere 8 festgenommen wurden, 25 ergaben sich den Regierungstruppen.

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