Sonntag, 16. Mai 2010

Araber Israels betrauern den 62. Jahrestag der misslungenen Vernichtung Israels

Am 15. Mai begingen die Araber Erez Israels ihren "Katastrophentag", die "Nakba", den 62. Jahrestag der Wiedergründung Israels. Mit der "Nakba", der Katastrophe, wird jährlich die misslungene Vernichtung Israels am nächsten Tag seiner Ausrufung am 14. Mai 1948 betrauert. In Gaza standen die Fath- und HAMAS-Terroristen ausnahmsweise Seite an Seite, es heulten Sirenen, hunderttausende gingen auf die Strasse, um an die "Katastrophe des palästinensischen Volkes" zu erinnern. Im Jerusalemer Viertel Schimon ha'Zadik versammelten sich an die 200 Araber unter der Führung des arabsichen Knessetabgeordneten Jamal Zahalka zum "Trauermarsch" mit den Sprechchören wie "Judaisierung Jerusalems ist eine neue Nakba!". Zahalka liess sich die Gelegenheit nicht entgehen, um vor dem Abriss illegal errichteter arabsicher Häuser zu warnen: "Sollten Aaronovitsch [Minister für innere Sicherheit], Barkat [Bürgermeister Jerusalems] und Netanjahu sich wirklich dazu entschliessen, ihren wahnsinnigen Plan zu verwirklichen, wird hier eine dritte Intifada entflammen." Daraufhin rief der MK von Israel Beitejnu Alex Miller, gegen die arabischen Knessetmitglieder, die sich am Aufmarsch beteiligten, Ermittlungen einzuleiten. Miller trat vor einem Jahr für das Gesetz ein, das die "Nakba"-Feiern auf israelischem Gebiet verbieten sollte. Nach den lautstarken Protesten linker "Palästinenserrechtler" wurde das Gesetz in einer abgemilderten Fassung angenommen. Demnach können die arabischen "Bürger Israels" ihre Nakba feiern, aber nicht am gleichen Tag, an dem Yom ha'Atzmaut [Unabhängigkeitstag] begangen wird, und auch ohne Zuschüsse aus dem Staatshaushalt für deren Durchführung.

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