Donnerstag, 20. Mai 2010

Assad: "Wir wollen keinen Frieden."

Der flauschigste aller israleischen Tauben, der Lieblingsfriedensbeweger aller "progressiven Kräfte" scheint im Alter wieder zur Vernunft gekommen zu sein. Schimon Peres, der "Architekt" von Oslo, und tausenden israelischen Terroropfern danach, hat dem Assad-Regime in - für seine Verhältnisse - ungewohnter Schärfe und Deutlichkeit gedroht. Er sah sich wohl gezwungen Gerüchten in der israelischen Presse entgegenzutreten, er habe über Medwedew Assad ausrichten lassen, dass Israel auf die Golanhöhen ganz verzichten könnte, wenn Syrien sein Bündnis mit dem Iran und der Terrormiliz Hisbollah aufkündigt.
So bescheiden will nicht mal Peres sein. Wie Kol Israel meldet, hat der israelische Präsident bei seiner Besichtigung des israelischen Konzerns "Taasija Zvait" an die Adresse der syrischen Machtklique  erklärt: "Sie sagen das eine, handeln aber völlig anders. Syrien spricht vom Frieden, bei gleichzeitiger Stationierung von 70.000 auf Israel gerichteter Raketen vor der Nordgrenze [Israels]. Wir wollen keinen Krieg mit Libanon oder Syrien, lassen aber Damaskus nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen."
Nicht weniger exotisch, war die Ausasge Assads vom Vortag zum selben Thema: "Meine Antwort ist kategorisch: Israel will keinen Frieden, wir wollen ihn auch nicht. Ich bin froh, dass Israel uns droht. Wir machen uns viel mehr Sorgen, wenn Israel schweigt", so Assad im Interview an die libanesische Zeitung Al Safir. Was Assad im Namen Israels sagt, interessiert niemanden - aber es hat schon Seltenheitswert, wenn der Staatschef eines bedeutenden regionalen Akteurs offen sagt, dass sein Land keinen Frieden will. (Foto: Assad)

1 Kommentar:

  1. schalom.meiner meinung nach ist 2010
    ein entscheidenes jahr.die araber bringen ihre truppen und waffen in stellung. gott schütze israel.
    schalom karl

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