Freitag, 14. Mai 2010

China beugt moeglichen Kriegsfolgen vor

Laut Financial Times Deutschland hat China die Erdölimporte aus dem Iran erheblich eingeschränkt. Formell begründet dies China mit der vergleichsweise geringen Qualität des iranischen Erdöls zu einem relativ hohen Preis. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass im Vorgriff auf mögliche Iran-Sanktionen eine ganze Reihe von Energiekonzernen ihre Zusammenarbeit mit dem Iran aufgekündigt hatten, darunter Shell, Glencore, Lukoil, Vitol, Reliance, Petronas. Parallel findet in China ein chinesisch-arabisches Forum der Zusammenarbeit statt, in dessen Rahmen die Erdölsicherung durch Saudi-Arabien besprochen wird. Iran ist indes gezwungen, das bereits geförderte Erdöl in Lager und Tanks hineinzupumpen, in den letzten Monaten haben sich seine Vorräte an Rohöl bis auf 38 Mio Barrel erhöht.
Russlands Aussenminister Lawrow, der lautstärkste Gönner des Iran und seiner Kettenhunde rund um Israel, hat vor diesem Hintergrund die Staatengemeinschaft dazu aufgerufen, keine Massnahmen in Umgehung der UN-Sicherheites zu beschliessen, womit wohl die oben genannten Tatsachen gemeint sind.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen