Freitag, 28. Mai 2010

Fajad: „Wir säubern den palästinensischen Markt“

Wir schrieben bereits davon. Der palästinensische „Regierungschef“ Salam Fajad hat heute bewiesen, dass sein wirtschaftspolitischer Massnahmenkathalog zur Schaffung der eigenen Wirtschaftskraft in der PA mit der demonstrativen Verbrennung jüdischer Waren noch längst nicht ausgeschöpft ist. In diesen Tagen klären etwa 3000 extra engagierte Freiwillige die arabische Bevölkerung in Judäa und Samaria auf, wie man die von Juden hergestellten Waren erkennt. Seine Helfer besuchen ein Haus nach dem anderen und händigen den Bewohnern Flyer mit der Auflistung von ca. 500 Waren aus, die man laut dem neuen PA-Gesetz zur „Säuberung des palästinensischen Marktes“ nicht kaufen und verkaufen darf. Das Ziel des Boykotts sei es, bis Ende 2010 das ganze PA-Gebiet von der jüdischen Produktion aus Judäa und Samaria zu „säubern“, von den Juden sind die arabischen Städte jetzt schon gesäubert – das ist der Unterschied zu Israel in Bezug auf die 1,5 Mio. Araber. Das werde die Juden ruinieren und palästinensische Arbeitsplätze schaffen. Im Falle der Umgehung des Gesetzes droht den Geschäftsleuten aus der Autonomie 3 bis 5 Jahre Gefängnis zuzüglich einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 $. Das unsinnige Gesetz selbst, aber auch die vorgesehenen drakonischen Sanktionen zeigen sehr deutlich den barbarischen Charakter eines möglichen künftigen Araberstaates im Land Israel. Andererseits ist das immerhin ein Fortschritt in der Evolution der Verbrecherbande „PA“, wenn sie von der rein physischen Vernichtung der Juden a la Arafat Israel jetzt ökonomisch zuzusetzen versucht. Diese Wirtschaftsintifada wird sicherlich ein voller „Erfolg“ sein und den Palästinensern sehr viel bringen, wie auch alle Intifadas zuvor. (Foto: Erekat, Fajad)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen