Sonntag, 30. Mai 2010

Hisbollah bedient sich syrischer Raketenstützpunkte

Während des Treffens mit dem italienischen Amtskollegen Silvio Berlusconi hat Benjamin Netanjahu darauf hingewiesen, dass sich die Raketenbasen der Hisbollah nicht nur in ganz Libanon sondern auch in Syrien befinden. Das meldet der zweite israelische Fernsehkanal. Damit bestätigt das offizielle Jerusalem den Bericht der Times vom Vortag, wonach die schiitische Terrorarmee nicht nur in Libanon sondern auch in einigen geheim gehaltenen Gebieten Syriens die volle Handlungsfreiheit geniesst und sich der dortigen Militärstützpunkte uneingeschränkt bedient. Assad soll sich aufgrund des Drucks aus Teheran zum Ausbau bestehender Beziehungen zur Terrorarmee Nasrallahs entschlossen haben. Der syrische Aussenminister Walid Muallem reagierte auf die Berichte in typisch ungehaltener Manier und schrie, dass die Raketenstützpunkte allein der syrischen Armee zur Verteidigung Syriens zur Verfügung stünden, und das gehe weder den „zionistischen Feind“ noch sonst jemanden etwas an. Im April hatte der US-Verteidigungsminister Gates die Achsenmächte Syrien und Iran beschuldigt, die Hisbollah mit modernen Waffensystemen auszustatten, was das strategische Gleichgewicht und die Sicherheit in Nahost gefährde. Laut Gates verfügt die Terrorbande rund um Nasrallah über mehr Raketen und reaktive Geschosse, als die meisten Regierungen der Welt.

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