Dienstag, 11. Mai 2010

Medwedew: nach dem Siegestag nach Damaskus

Gleich am nächsten Tag nach der internationalen Feier des Siegestages in Moskau, nach der Ehrung von Veteranen, der Verurteilung von Faschismus und mahnenden Worten hat der der russische Präsident  gleich seinen Worten auch Taten folgen lassen und nach Syrien gereist, um sich mit dem Faschisten von heute zu treffen, dem syrischen Diktator Baschar Assad. In Jerusalem und auch in Washington hat man diese Nachricht vor allem mit Verwunderung aufgenommen, manche Beobachter mit Unbehagen. Der wahre Zweck der Reise ist selbstverständlich unbekannt, es wird vermutlich um die Waffen gehen, die Putin und Medwedew dem Iran vorenthalten hatten aber irgendwo ja trotzdem absetzen müssen. Evtl. moechte Moskau seine angespannten Beziehungen zu Teheran etwas auflockern, indem man sich mit dem Hauptverbündeten Ahmadinedschads trifft, dem schiitisch-alawitischen  Machtkartell Assads. Rein symbolisch ist dies natürlich eine internationale Aufwertung des Regimes Assad. Was Medwedew in Damaskus sucht, ist wirklich unklar, immerhin hat Moskau die S-300 nicht nach Teheran geschickt und sich laut Debka auch verpflichtet, bis August den iranischen Atomreaktor in Buscher nicht in Betrieb zu nehmen. (Foto: Medwedew, Assad)

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