Dienstag, 4. Mai 2010

Schwere Zeiten für Israels Junkies

"Veterane" des israelischen Drogenschwarzmarktes beklagen im Interview an die Zeitung Maariv ein wachsendes Defizit an Drogen aller Art in Israel, darunter der gängigten: Haschisch, Heroin und Marihuana. Noch nie sei das Angebotsdefizit so akut gewesen, was die Preise explodieren lässt und die Junkies und deren Dealer zum Verzweifeln bringt. Die israelische Polizei rechnet die veränderte "Marktsituation" ihrem verstärkten Kampf gegen den Drogenschmuggel und dem Ausbau zuständiger Abteilungen zu, vor allem sei die Hauptroute, auf der der "Stoff" nach Israel gelangt, aus dem Iran und über die Türkei, so gut wie vollständig unterbrochen. Allein am vergangenen Samstag wurden am Flughafen Ben Gurion 8,5 Kg Haschisch beschlagnahmt, die aus der Türkei kamen und für einen israelischen Dealer bestimmt waren. Die Einschränkung des Personen- und Geschäftsverkehrs mit der Türkei bringt bereits erste Ergebnisse: Israel verkauft an die Türken keine high tech Waffen, die Türken liefern keine Drogen nach Israel, ist doch ein fairer Tausch.

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