Freitag, 7. Mai 2010

Siegesparade in Haifa

2004 fand auf Initiative des Absorptionsministeriums in Haifa zum ersten mal eine feierliche Prozession der in Israel lebenden Veteranen des Zweiten Weltkrieges statt. Seitdem finden jährlich in mehreren Städten Israels Feiern zum Tag des Sieges über NS-Deutschland statt, wie heute am 7. Mai im Zentrum von Haifa. Der Bürgermeister von Haifa Yona Yahav bat die Veteranen in seiner Dankesrede, sich zu schonen, weil man noch lange die Tradition der Siegesparaden aufrechterhalten möchte. U. a. sprach vor den versammelten Veteranen der Vize-Aussenminister Dani Ayalon, der untrennabre Bande zwischen den Generationen unterstrich - den jüdischen Soldaten des Zweiten Weltkrieges und den heutigen Soldaten der ZAHAL, die damals wie heute gegen den totalitären Faschismus und für die Freiheit und Unabhängigkeit Israels kämpften. Der Feier schloss sich auch der russische Generalkonsul in Haifa Igor Popow an und erinnerte daran, dass es "ohne das Jahr 1945 das Jahr 1948 nicht gegeben hätte" und dankte der halben Million jüdischer Soldaten der Sowjetarmee, von denen die Hälfte nicht nach Hause zurückkehrte. Am 9. Mai ist die Siegesparade in der Hauptstadt geplant.

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