Freitag, 4. Juni 2010

Das Phantom Rachell Corrie

Genaue Innformaionen über die Fracht, die Besatzung und die Absichten des Frachters Rachell Corrie hat anscheinend niemand, die diesbezüglichen Meldungen sind widersprüchlich. Arutz 7 meldet, dass das Schiff gegenüber dem irischen Radio gemeldet haben soll, doch keine technischen Probleme zu haben und weiter Kurs auf Gaza zu halten. Was mit dem etwaigen Begleitschiff mit dem Team der "medialen begleitung und Unterstützung" der Aktion los ist, ist auch erstmal unklar, immer wieder wird von dessen Pannen berichtet. Die waren die eigentliche Ursache für die Verzögerungen der Flottille, weil sie laut Angaben aus Ankara keinen Sinn habe, wenn sie nicht von den engagierten Journalisten begleitet werde.
Das Shiff soll u. a. auf Malta und in der Türkei zwischengehalten haben (vgl. dazu http://freshlemons.bendetto.com/2010/06/01/turkish-led-peaceful-jihad-flotilla-ship-mv-rachel-corrie-is-on-its-way-to-gaza-from-malta/). Laut Arutz 7 soll Rachell Corrie von Lybien aus unterwegs sein und gemeldet haben, dass es in den nächsten 24 Stunden Gaza erreichen möchte
Aus diesem Wirrwarr ist eines klar, dass nämlich der Informationskrieg rund um die zweite Provokation in vollem Gange ist. Es gba von keiner Stelle verlässliche Informationen, welches Ziel das Schiff verfolgt, wer sich an Bord, hinter und über dem Schiff befindet. Wir vertreten die Ansicht, dass den Schiffen der Eintritt in die israelischen Territorialgewässer verwerht werden muss.
Der Funkkontakt zum Schiff wurde zwischenzeitlich unterbrochen, doch jetzt soll das Schiff laut isralelischen Medienberichten momentan etwa 240 bis 200 km von der Küste Israels entfernt sein. Die Besatzung hat erklärt, dass sie diesmal keine Konfrontation mit der israelischen Küstenwache anstrebe. Die Aktivisten an Bord  sollen ihre Absichten wie folgt geschildert haben: "Wir haben es nicht vor, gegen die  ZAHAL Widerstand zu leisten. Sobald die Soldaten an Bord steigen werden wir uns einfach auf den Boden hinsetzen. Wir werden natürlich verhaftet, aber die ganze Welt wird sehen, dass wir friedlich sind." Das hoffen wir sehr. Israel scheint das Schiff aber nach Ashdod eskortieren zu wollen.

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