Freitag, 4. Juni 2010

Erdogan, Ahmadinedschad und Chavez haben ein neues Spielzeug

Nach aktuellsten Informationen des Arutz 7 wird Israel an der bisherigen Seeblockade des HAMAS-Regimes nichts ändern. Im Anschluss an die Sitzung des Sicherheitskabinetts hat Premier Netanjahu keine Zweifel an der Haltung Israels gelassen. "Wir werden keine Schiffe nach Gaza durchlassen. Weder jetzt noch später. Wir beabsichtigen, "Rachel Corrie" in den Hafen von Aschdod zu begleiten und die zivilen Güter nach einem Sicherheitscheck nach Gaza zu liefern", so der Premier im  israelischen Rundfunk. In den israelischen Medien kursierten zuvor unterschiedliche Meldungen zum weiteren Vorgehen der Regierung bei der Handhabung der Seeblockade, scheibar wird auch die Einbindung der UNO bei der Kontrolle der Schiffsfracht erwogen. 
Bei der Blockade entsteht bei den weniger reflektierenden sowie linkskranken Beobachtern der falsche Eindruck, dass "der böse zionistische Feind den hungernden und notleidenden Kindern von Gaza das Allernötigste vorenthält, indem es die Schiffe nicht durchlässt". In der Tat geht es jedoch darum, dass die listige Jihad-Internaionale aus Antisemiten, Gutmenschen und Islamisten nur auf dem Seeweg eine medienwirksame Konfrontation im Format "David gegen Goliath" mit der Küstenwache inszenieren kann, weshalb sie die herkömlichen Landwege - die seit 2007 durch Israel, die UNO und andere mitfühlende HAMAS-Angehörige aus aller Welt genutzt werden -  gezielt meiden und nur auf ihren Dampfern bestehen. Von der Idee liessen sich übrigens auch der iranische Präsident und sein Freund aus Venezuela begeistern - sie beabsichtigen, in den kommenden Wochen auch Schiffe nach Gaza schicken. Die "Freunde" Israels haben, wie es aussieht, ein neues Betätigungsfeld entdeckt.
Die Besatzung von Rachel Corrie soll derweil eingewilligt haben, sich nach Aschdod schleppen zu lassen. Da dieses Schiff jedoch bekanntermassen einen Zwischenhalt in der Türkei gemacht hat - wahrscheinlich um eine ganz besondere humanitäre Ladung und ganz besondere Friedensbeweger abzuholen, die es nur in der Türkei gibt - wird man in Israel bei der Begegnung mit ihnen die Ohren steif halten müssen. Debka äussert die Vermutung, dass nicht ausgeschlossen ist, dass dieselben Aktivisten, die Israel so dumm wie es ist freilgelassen hatte, diesmal kampferprobt, wieder dabei sein könnten. Nebenbei bemerkt muss Israel diesen aufwendigen Service - die Schiffe mit ihren 10.000 t Fracht in seinen Hafen eskortieren, prüfen, entladen, weiterliefern - den Jihaddisten gar nicht zur Verfügung stellen, sondern seine Hochheitsgewässer schlicht sperren, wie es Zypern vor einer Woche gemacht hatte. (Foto: Gleich und Gleich)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen