Mittwoch, 2. Juni 2010

HAMAS weigert sich, die humanitäre Fracht durchzulassen

Wie der erste israelische Rundfunk "Kol Israel" meldet, weigert sich die Terrororganisation HAMAS, die von den Schiffen der türkisch geleiteten IHH-Flottille "Free Gaza" abgeladene humanitäre Fracht anzunehmen und ins Innere des Gazastreifens durchzulassen. Die israelische Seite versucht, über die UN- und PA-Vermittler vor Ort die Terroristen dazu zu bewegen, die humanitären Güter an die Bevölkerung auszuteilen, doch die HAMAS lässt weder die UN noch die PA-Vertreter die Ladung vom Grenzübergang abzuholen. Acht schwere Laster gefüllt mit Medikamenten, Spielzeugen und Kleidung sind bereits am Grenzübergang Kerem Schalom angekommen, doch die HAMAS gewährt keine Weiterfahrt. Der Vertreter dieser Gruppe Ahmad al-Kurd hat erklärt, dass die die HAMAS die Hilfsgüter nicht annehmen werde, solange alle in Israel festgehaltenen "Friedensaktivisten", inklusive der Bewaffneten, nicht frei gelassen werden. 
Israel hat indes mit der Freilassung und Abschiebung der pro-HAMAS-Aktivisten begonnen. Arabische Bürger Israels werden hingegen mit längeren Ermittlungen rechnen müssen, die feststellen werden, ob und in welchem Masse sie am Lynchversuch israelischer Küstenwachepolizisten beteiligt waren. Unter ihnen ist auch der Führer des "Nordflügels der islamischen Bewegung" im israelischen Nordbezirk Galil Scheich Salach, dem ein bewaffneter Angriff auf die Soldaten zur Last gelegt wird.
Die israelische Zollbehörde hat nach der Überprüfung der Fracht mitgeteilt, dass sie auch schusssichere Westen, optische Visiere, Kampfmesser und Eisenknüppel sichergestellt haben, die nicht unter die Definition eines humanitären Gutes fallen. Der 10 israelische Kanal meldet ferner unter Berufung auf die Zollbehörde, dass wesentliche Mengen an Medikamenten der "Hilfsflottille" mit dem abgelaufenen Verfallsdatum geliefert wurden und nicht brauchbar sind.
Man muss noch hinzufügen, dass, nachdem bei den Aktivisten der Flottille grosse Mengen an Bargeld, über 1 Mio. Euro, konfisziert wurden und die Verbrecherbande rund um Hanie nicht erreichen werden, die HAMAS-Riege scheinbar keinen gesteigerten Bedarf an der Hilfsfracht mehr zeigt. (Foto: Hilfstransporte am Kerem Schalom)

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