Donnerstag, 24. Juni 2010

Hussein laufen die besten davon

Nachdem der Oberkommandierende der ISAF und des amerikanischen Kontingents General Stanley McChrystal im Interview an Rolling Stone dem US-Rpäsidenten Inkompetenz und Unfähigkeit vorgeworfen hatte, wurde er von Hussein umgehend ins Weisse Haus zitiert und anschliessend gegangen. Der angesehene Brigadengeneral McChrystal hat sich "erdreistet" über den Oberbefehlshaber Hussein zu sagen, dass er bei ihm einen Eindruck als jemand erweckt, "der nicht wirklich weiss, was in Afganistan passiert". Weil aber Hussein nicht nur weiss, wo Afganistan liegt, sondern sogar auch, in etwa, was dort passiert, hat er seinen in Afganistan kämpfenden General einbestellt, um zu erfahren, "was er sich überhaupt denkt". Nachdem McChrystal ihm hinter verschlossenen Türen erklärt hat, was er "überhaupt", und über Hussein im besonderen, denkt, hat er heute seinen Rücktritt eingereicht. McChrystal galt nie als ein bequemer, kuschelweicher Befehlsempfänger. Die Afganischen Ältesten fragte er mal, warum die amerikanischen Väter ihre Söhne hier verlieren sollen, während sie ihre eigenen nicht in den Krieg um ihr eigenes Land schicken wollen. Seinen Dienstherren, hält er für einen ignoranten narzistischen Selbstdarsteller, was er natürlich auch ist. Dass so einer es soweit schaffen konnte, ist an sich schon bemerkenswert und ist allein seinen menschlichen Fähigkeiten geschuldet. Wir vermuten aber, dass dies der erste Dominostein sein könnte, denn der geradlinige General ist sicherlich nicht der einzige Vertreter der obersten US-Militärleitung, dem bewusst ist, wer die US-Armee vom Weissen Haus aus befehligt. (Foto: Hussein "erklärt" McChrystal seinen Auftrag)

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