Mittwoch, 2. Juni 2010

Iran glaubt nicht an €rror

Laut iranischen Medienberichten beabsichtigt die iranische Zentralbank ihre Devisenreserven in Höhe von 45 Milliarden Euro in US-Dollar sowie Goldbarren umzutauschen. Noch vor einigen Monaten wollte der Iran genau das Gegenteil tun, doch angesichts des Verfalls der europäischen Gemeisnchaftswährung und der unklaren Perspektiven bezüglich des langfristigen Bestehens des Euro haben die iranischen Finanzexperten von weiteren Divisenlagerungen in dieser Währung abgeraten. 
Der Verzicht auf die bewährten Nationalwährungen der Einzelwirtschaften zugunsten einer Gemeinschaftswährung hat die Kaufkrauft der Bevölkerungen der am Projekt teilnehmenden EU-Staaten massiv gesenkt, zahlreiche Privatgeschäfte und kleinere Gewerbetreibende in den Riun getrieben. Die gezielte Verschleierung der tatsächlichen Finanz- und Haushaltslage einiger Staaten, wie Griechenland, Spanien oder Portugal, vor dem Beitritt zur  €rror-Zone, die in den letzten Monaten offenbar wurde, hat einen immensen Schaden angerichtet, der über die Grenzen der EU weit hinausreicht. Bei dieser finanzpolitischen Umorientierung der iranischen Notenbank handelt es sich um eine der ganz wenigen Entscheidungen des iranischen Staates, die nachvollziehbar sind.

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